
Es ist bei uns besonders wichtig, dass sich unsere kleinen Gäste bei uns wohl fühlen und die bestmögliche Unterstützung bei ihrer persönlichen Entwicklung erfahren.
Deshalb haben wir:
Eingewöhnungskonzept für eine sanfte Eingewöhnung
Die Eingewöhnung beginnt am ersten Tag des Betreuungsvertrages. In den ersten zwei bis drei Tagen ist das Kind zusammen mit einer vertrauten Bezugsperson für circa 2 Stunden in unserer Kindertagesstätte. Je nach Situation beginnen wir ab dem dritten oder vierten Tag mit der ersten Trennung für circa eine halbe Stunde und steigern dies dann in Absprache mit den Eltern sobald dem Kind auf Grund seiner Reaktionen mehr Zeit zugemutet werden kann. Für die Eingewöhnung müssen sowohl von unserer Seite als auch von Seiten der Eltern je nach Betreuungsumfang zwei bis vier Wochen, in Ausnahmefällen, wie z.B. bei Krankheit auch länger, eingeplant werden. Durch dieses Eingewöhnungskonzept erreichen wir, dass das Kind sich langsam an die neuen Räumlichkeiten und die unbekannten Personen gewöhnt und somit Vertrauen und Sicherheit aufbauen kann. Dies ist auch die Grundlage für den weiteren Bildungsprozess in unserer Einrichtung.
Bezugserzieherin für jedes Kind
Sie gestaltet die Eingewöhnungsphase mit dem Kind und den Eltern und ist dadurch auch meist die Hauptbezugsperson des Kindes in unserer Einrichtung. Diese Fachkraft hat einen besonderen Blick auf ihr Bezugskind und führt den Portfolio Ordner zur Entwicklungsdokumentation. Außerdem führt die Bezugserzieherin alle Elterngespräche mit den Erziehungsberechtigten und ist Hauptansprechpartnerin. Zu den Elterngesprächen gehört ein Aufnahmegespräch, das Eingewöhnungsrückblickgespräch, jährlich um die Zeit des Geburtstages des Kindes ein Entwicklungsgespräch und gegen Ende ein Abschlussgespräch.
Portfolio für jedes Kind
Für jedes Kind wird von der Bezugserzieherin ein Portfolio-Ordner angelegt
Das Portfolio dient dazu die individuelle Entwicklung des Kindes aufzuzeigen. Lernschritte und Lernerfolge werden dadurch sichtbar und darin dokumentiert. Der Begriff „Portfolio“ kommt aus dem lateinischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern portare „tragen“ und folium „Blatt“. Im ursprünglichen Sinn bedeutet das Wort Brieftasche oder Sammelmappe. Im Bildungsbereich steht Portfolio für einen Ordner, in dem Blätter zusammengetragen und aufbewahrt werden können. Bei uns sind das Blätter, welche die Entwicklung des Kindes anschaulicher machen. Das Portfolio ist die Grundlage für die pädagogische Förderung des Kindes und für die Elterngespräche. Selbstverständlich bekommt das Kind sein Portfolio am Ende seiner Kitazeit mit nach Hause.
Ansprechende Räumlichkeiten zum Spielen und Verweilen
Unsere Krippenkinder bekommen die Möglichkeit die unterschiedlichen Lernbereiche in der Kita zu entdecken, zu erkunden und zu nutzen.
Der Spielraum ist unterteilt in Bauecke, Rollenspielbereich mit Spielküche, Kreativbereich, sowie Kuschel- und Leseecke. Außerdem stehen Bilderbücher, Puzzle und Tischspiele zu Verfügung. Im Bewegungsraum können die Kinder ihren Bewegungsdrang ausleben und sich motorisch weiterentwickeln. Sie können krabbeln, laufen, rennen, toben, klettern, rutschen, springen, balancieren und noch vieles mehr. Der Intensivraum wird hauptsächlich für die gezielten Angebote in Kleingruppen genutzt. Durch die Nähe zum Bewegungsraum kann er aber auch zum Toben dienen. Für ausreichende Ruhe und den nötigen Schlaf haben wir einen Schlafraum der nur für diesen Zweck genutzt wird.
Außerdem steht uns ein großflächiger Hof mit zwei kleineren Rasenflächen mit Sandkasten und einer großen Überdachung für das Freispiel oder Aktivitäten im Freien zur Verfügung. Hier können die Kinder rennen, fahren, hüpfen, bauen und sandeln. Für die ganz Kleinen stehen natürlich Kinderwägen und Krabbeldecken zur Verfügung.
Projektarbeit mit Situationsorientierten Themen
Immer wieder greifen wir ein spezielles Thema, welches das Interesse möglichst vieler Kinder unserer Kindertagesstätte betrifft, auf und gestalten daraus gemeinsam ein Projekt. In diesen Projekten begleiten uns passend zum gewählten Thema Fingerspiele, Lieder und Kreisspiele. Wir gestalten unterschiedliche Aktivitäten in Kleingruppen, unter anderem mit Bilderbüchern, Geschichten und Musikinstrumenten. Außerdem bieten wir Angebote im Hauswirtschafts-, Kreativ- und Bewegungsbereich an. Auch gekocht oder gebacken wird ab und zu einmal. Besonders wichtig ist es uns dabei, dass wir die Kinder mit allen Sinnen ansprechen, dass wir bei den Angeboten den Entwicklungsstand und die Zugangsformen der einzelnen Kinder beachten und dass die Kinder die Gemeinschaft erleben.
Jedes Projekt beinhaltet auch einen Höhepunkt wie zum Beispiel ein Fest, ein Ausflug oder auch ein besonderes Kunstwerk.
Essensversorgung „All inclusive“
Getränke, Frühstück, Mittagessen und Vesper am Nachmittag sind bei uns im Preis inbegriffen. Das Frühstück und Vesper wird in unserer Einrichtung vorbereitet und den Kindern zur „Selbstbedienung“ in der Tischmitte angeboten. Das Mittagessen bekommen wir täglich frisch von unseren eigenen Küchenkräften geliefert. Wir legen sehr viel Wert auf frisches, gesundes, abwechslungsreiches und altersentsprechendes Essen.
Strukturierter Tagesablauf mit vielen Ritualen
Damit die Kinder im Tagesablauf Sicherheit und Orientierung erfahren, haben wir einen immer wiederkehrenden Tagesablauf.
Ein typischer Tag in der Kindertagesstätte Bletscher Hof:
ab 6.45 Uhr | Ankommen der ersten Kinder Freispiel und offenes Frühstück |
| 9.00 Uhr - 10.00 Uhr | Aufteilung der Kinder in zwei bis drei Gruppen Freispiel im Spielraum Freispiel im Bewegungsraum evtl. gezieltes Angebot im Intensivraum |
10.00 Uhr - ca.10.15 Uhr | Morgenkreis mit Begrüßung, Kreisspielen, Lieder, Fingerspielen und Mitmachgeschichten. Anschließend wird eine Teilgruppe der Kinder gewickelt und alle Kinder ziehen sich an bzw. werden angezogen. |
| ca. 10.30 Uhr - 11.15 Uhr | Freispiel im Hof Anschließend wird eine Teilgruppe der Kinder gewickelt und alle Kinder ziehen sich wieder aus, bzw. werden ausgezogen. |
| 11.30 Uhr | Mittagessen |
| 12.00 Uhr | Die „Schlafkinder“ gehen nach oben, putzen die Zähne, ziehen sich um und schlafen in ihrem Bett. Die „Wachkinder“ putzen ihre Zähne und erleben dann ein ruhigeres Freispiel. Die ersten Kinder werden zu dieser Zeit abgeholt. Nach und nach kommen die Schlafkinder wieder ins Freispiel dazu. |
| 14.30 Uhr - 15.00 Uhr | Vesper |
| 15.00 Uhr - 15.15 Uhr | Abschlusskreis, ähnlich wie der Morgenkreis |
| 15.15 Uhr - 17.30 Uhr | Zeit für Freispiel im Spielzimmer, Hof oder Bewegungsraum; Zeit für gezielte Angebote und Abholzeit |
Natürlich gehen wir darüber hinaus auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Kinder ein, so zum Beispiel wenn das Kind andere Schlafbedürfnisse hat, als es in unserem Tagesablauf vorgesehen ist.

